1137 / 1139 - 1525

(Zusammenstellung durch die Sekundarschüler der Plaiv mit Lehrer J. Guidon)

Für die Frühgeschichte von La Punt Chamues-ch gilt dasselbe wie für das ganze Ostalpengebiet.

1137 / 1139
Der Bischof Conrad von Chur kauft La Punt von den Grafen von Gamertingen (Schwaben).
Chamues-ch ist erwähnt mit "Campolovasco". Die Auslegung "Champ da l'uvas-ch" ist jedoch falsch.
Weitere Erwähnungen der Gemeinde in "Ils Terms" von Dr. J. Robbi, Chur 1916, Buchdruckerei Sprecher, Eggerling & Co.: 1293, 1296, 1297, 1298, 1370, 1382 etc.

1251
Adam da Chamues-ch. Er war einer der bestbekannten Bürger von Chamues-ch. Er brachte den schlechten Vogt von Guardaval um (Burg auf dem Felsen ob Madulain, welche 1251 vom Bischof Volkard von Neuenburg aus Chur erbaut wurde).
Durch die heldenhafte Tat wurde die ganze Gegend von der Unterdrückung und Sklaverei befreit.

1438
Erfolgt die Teilung des Oberengadins in Sur und Suot Funtauna Merla.
La Punt Chamues-ch gehört zu Suot Funtauna Merla, deren Hauptort Zuoz ist.
Las Agnas - ein politisch und kulturell sehr wichtiger Ort während Jahrhunderten - liegt auf Gemeindegebiet von Bever.

1525
Philipp Galizius von Chamues-ch hat von hier aus die Reformation im Engadin begonnen. Einer seiner grössten Widersacher war der Dekan Bursella von Chamues-ch, welcher auch an den Zwistigkeiten von Ilanz 1526 teilnahm.